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Entstehung des Ortsnamens

Hollen kann nicht für sich in Anspruch nehmen, einen einzigartigen, unverwechselbaren Ortsnamen zu führen. Im Ortsverzeichnis des ADAC Maxi Atlas Deutschland 1995/96 ist der Name gleich elfmal vertreten. So findet man außer „unserem“ Hollen, das Bestandteil der Gemeinde Uplengen im Kreis Leer, Ostfriesland, ist, weitere Ortschaften desselben Namens:

Das Verbreitungsgebiet ist also der gesamte Nordwesten Deutschlands, vorwiegend Niedersachsen, aber auch noch das nördliche Westfalen.

Der Name „unseres“ Ortes taucht, wie bereits erwähnt, als "Holanlae" schon im 9./10. Jh. in den Werdener Urbaren auf und besteht aus den drei Silben: Ho-lan-lae. Die letzte Silbe kann möglicherweise noch einmal in la-e unterteilt werden. Spricht man das a als ä aus, ergibt sich lä-e. Das könnte dem heutigen Lehe entsprechen, was wir bei Potshausen und Detern, aber auch an der Weser wiederfinden. Vielleicht geht auch Leer auf diesen Begriff zurück. Es handelt sich immer um Siedlungen in Flussnähe.
Die beiden vorderen Silben lassen sich dann leicht als hoge-land deuten. Seit den jüngsten Ausgrabungen wissen wir, dass im Mittelalter auch in den tiefer gelegenen Ländereien gesiedelt wurde, wohingegen der alte Kirchplatz wesentlich höher liegt. Der niedriger gelegene Siedlungsteil wurde aufgegeben, womit auch die Endung Lehe ihre Bedeutung verlor. Übrig blieb die "Hogeland" genannte Siedlung. Im Laufe der Zeit wurden das g und das d nicht mehr mitgesprochen, wodurch die heutige Aussprache entstand.